Sie befinden sich hier:

Bramsches Bürgermeister Heiner Pahlmann steht Kindern Rede und Antwort

26.05.2015

Sechs Kinder aus dem HpH Sprachheilkindergarten Bersenbrück im Alter von 5 bis 7 Jahren statteten Bürgermeister Heiner Pahlmann im Rahmen einer Bürgersprechstunde einen Besuch ab: Sie wollten Antworten. Doch zuvor überraschten sie Bramsches ersten Bürger mit ihren selbstgestalteten Geschenken.

Bramsches Bürgermeister Heiner Pahlmann (rechts) stand den Kindern des Sprachheilkindergartens Bersenbrück gern Rede und Antwort.

Mit fröhlichen Gemälden, einem Blumenstrauß und gut vorbereiteten Fragen gewannen die jungen Bramscherinnen und Bramscher Heiner Pahlmann schnell für sich. ,,Ihr habt Euch sehr gut auf diesen Tag eingestimmt“, lobte der Bürgermeister. Begleitet von den Logopädinnen Kirsten Meyer und Manuela Manemann waren sie aus dem HpH-Sprachheilkindergarten Bersenbrück in ihren Wohnort gekommen. ,,Was tust Du für uns?“ wollten die angehende Schulkinder unter anderem von ihrem Bürgermeister wissen. Und sie staunten, als sie hörten, wer die vielen Spielplätze anlegt und pflegt, wer den Ferienspaß gestaltet, die Betreuung rund um den Schulalltag organisiert und manches mehr.

Ganz ohne Scheu ergriffen die angehenden Schulkinder das Wort. Viele ,,Ah“ s und ,,Oh“ s waren zu hören, als Heiner Pahlmann berichtete, dass er seit 26 Jahren verheiratet ist, immer schon gerne für die Interessen von Menschen eingetreten ist und den Sport als Ausgleich für vieles liebt. Deshalb war es nicht verwunderlich, dass sich die Kleinen auf dem Bürgermeisterstuhl drehen durften und sportlich per Trittleiter die Ratssaal –Redeposition einnahmen.

“Toll, wie frei und unbefangen sie ihre Fragen präsentieren“, sagten Manuela Manemann und Kirsten Meyer. Sorgfältig hatten die Logopädinnen den Vormittag im Bramscher Rathaus vorbereitet. Ziel dieses Besuches war die praktische Anwendung der sprachlichen Lerneinheiten die im Verlauf des Alltags in dem Sprachheilkindergarten der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück erarbeitet werden. ,,Dieser Besuch wird uns und den Kindern nachhaltig in Erinnerung bleiben“, sagte Kirsten Meyer als sie sah, wie sich die 5-7 jährigen stolz am Rednerpult fotografieren ließen. Positiv verstärkt durch die aufgeschlossene Haltung des Bürgermeisters konnten sie ihre neu erlernten sprachlichen Potentiale unbefangen zeigen und sich über die schöne Resonanz darauf freuen.


Text und Foto: Christine Saemann