Sie befinden sich hier:

Breite Skala an Möglichkeiten- HpH Gastgeber für Bersenbrücker Unternehmerfrühstück

26.05.2015

“Wir sorgen für Teilhabe“, betonte der HpH Geschäftsführer Guido Uhl als er, zusammen mit dem Bereichsleiter Berufliche Rehabilitation, Hartmut Baar, rund 30 Bersenbrücker Unternehmer zu einem Frühstück in den Räumen der HpH begrüßte.

Der Vorsitzende der Fördergemeinschaft Aktuelles Bersenbrück , Andreas Wiegmann (rechts) bedankte sich für die Einladung zum Unternehmerfrühstück bei der HpH.

Andreas Wiegmann, Vorsitzender der Fördergemeinschaft Aktuelles Bersenbrück und Organisator der regelmäßigen Treffen, bedankte sich für die Einladung der HpH. Und er sprach gleich eine weitere Offerte aus: ,,Am 11. September lädt die HpH zu einem großen Musical in die Artland Arena ein“, sagte er und legte allen Anwesenden den Besuch des kulturellen Höhepunktes ans Herz. Auf weitere wesentliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe-Aspekte richteten im Anschluss HpH-Geschäftsführer Guido Uhl und HpH-Bereichsleiter Berufliche Rehabilitation, Hartmut Baar, den Blick: ,,Seit 2006 sind wir gut in der Wirtschaft angekommen“, betonte Guido Uhl und verwies auf die Initiative ,,Eine Region wird aktiv“.

Die vielfältige Entwicklung, gerade im Hinblick auf Teilhabe-Möglichkeiten im Berufsleben, stellte Hartmut Baar vor. Menschen mit Beeinträchtigungen können ihre Fähigkeiten u.a. in handwerklichen-, kaufmännischen-, naturgeprägten-, hauswirtschaftlichen-, künstlerischen-, gastronomischen- und helfenden Berufsbereichen entwickeln. Der Grundgedanke, ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, nehmen hierbei einen großen Raum ein. Wobei Qualitätskontrolle und Termintreue wichtige Kriterien seien: ,,Wir möchten keinen Mitleidsbonus. Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit mit uns haben, melden Sie sich gern“, lud Hartmut Baar ein.

Zahlreiche der versammelten Unternehmer praktizieren die Zusammenarbeit mit der HpH längst gern und überzeugt. Attraktive Außenarbeitsplätze konnten auf diese Weise in den vergangenen Jahren geschaffen werden. Um den individuellen Wünschen der Beschäftigten Rechnung zu tragen, arbeiten immer mehr Menschen mit Beeinträchtigungen direkt in den Betrieben vor Ort. Aber auch das Angebot an attraktiven Arbeitsplätzen in der Werkstatt wird kontinuierlich weiterentwickelt.

In welcher Weise dies geschieht erfuhren die Unternehmer während einer Betriebsbesichtigung. Es erfolgten Rundgänge durch die Bersenbrücker Gemeinnützigen Werkstätten und die neugegründete Integrationsfirma BeTec, die Betriebsstätten-Leiter Uwe Sonntag vorstellte. Nicht allen Gästen war das Spektrum bewusst. ,,Hier ergibt sich noch manche Möglichkeit“, lautete der Tenor des an Möglichkeiten reichen Vormittags.


Text: Christine Saemann
Foto: Christine Bokeloh