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Der Einzug in den Bramscher Bahnhof hat begonnen!

24.06.2016

Die Offizielle Eröffnung ist am 26. August geplant, am 27. August findet ein Tag der Offenen Tür für die Bewohner/innen in Bramsche statt

Der Bramscher Bahnhof ist die neue Arbeits- und Kulturstätte der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück - offizielle Eröffnung wird im August sein. Die Umbauarbeiten sind teilweise bereits vollzogen, so dass der Kiosk bereits geöffnet hat. Zudem können die ersten Mitarbeiter mit dem Einzug beginnen.

Bereichsleiter Hartmut Baar über den Prozess der Teambildung im Bramscher Bahnhof: „Ziel ist es, dass alle Bereiche, die im Bramscher Bahnhof sein werden, in aktivem Austausch miteinander stehen und sowohl Beschäftigte als auch Mitarbeiter Gelegenheiten bekommen sollen, sich dort im Rahmen ihrer Möglichkeiten einzubringen. Diese Chance will nun gestaltet und zum Leben erweckt werden und dazu bedarf es Vertrauen, einen regen Austausch und ein tiefes Verständnis füreinander. All das ist gerade am Entstehen – eine hochspannende Angelegenheit.“

Ein Bereich, der mit zunächst einer Gruppe in den Bramscher Bahnhof ziehen wird, ist der Förder- und Betreuungsbereich der Bersenbrücker Gemeinnützigen Werkstätten. Hier arbeiten Menschen, die in ihren Erlebnis- und Wahrnehmungsfähigkeiten stark eingeschränkt sind und einen hohen Unterstützungsbedarf haben. Die Schaffung eines passenden Arbeitsplatzes ist somit als allumfassend zu sehen, es geht um die Entwicklung eines „zweiten Lebensraumes“, der den Menschen die Chance bietet, sich zu entfalten und weitere Kompetenzen zu entwickeln. In den nächsten Monaten werden nun gemeinsam unterschiedliche Beschäftigungsmöglichkeiten und individuelle Bildungsangebote für die Teilnehmer der neu gebildeten Gruppe entwickelt. Ziel ist, dass die Beschäftigten dieses Bereichs am Stadtleben teilhaben und Kontakt zu Einwohnern, Kollegen und Kunden in normalen Alltagssituationen bekommen. Arbeitsaufträge, die übernommen werden könnten, sind z.B. Aufgaben im Bereich Catering, ein Besuch-Service in Seniorenheimen oder die Erstellung von Eigenprodukten, die in den Sinn & Spiel Läden in Bramsche und Bersenbrück verkauft werden.

Auch die Kunstwerkstatt wird Teil des Teams des Bramscher Bahnhofs sein. Koordinatorin der Kunstwerkstatt, Anette Röhr, sieht im Standort Bramsche eine große Chance: „Hier gibt es eine große Vielzahl an Kulturschaffenden Institutionen, denen wir uns gerne nähern möchten, um gemeinsam Veranstaltungen entstehen zu lassen, von denen die Bramscher Bevölkerung sehr profitieren wird. Spannende Einblicke in die Arbeit der Kunstwerkstatt werden interessierte Bürger in Form von offenen Projekten erhalten. Zudem planen wir nach und nach den Kunsthandwerklichen Bereich auszubauen. Bislang lag unser Fokus ja sehr stark auf der Malerei und auf Zeichnungen.“ Die Künstler/innen arbeiten Voll- oder Teilzeit im Atelier. Neue Teilnehmer/innen sind sehr willkommen! Die Künstlerische Leiterin Marion Tischler über das neue Arbeitsumfeld: „Worauf wir uns besonders freuen, sind die neuen Räume und deren Möglichkeiten. Das Gebäude an sich ist ja schon sehr inspirierend. Auch ist es spannend, nun viel näher an der Werkstatt zu sein und als Team mit ganz unterschiedlichen Stärken zusammenzuwachsen. Der erste Schritt nach dem Umzug wird sein, eine gewisse Atmosphäre in den neuen Räumen entstehen zu lassen, die jeder Künstler braucht, um sich entfalten zu können.“

Sozialpädagogin Ute Severin-Wobker, die das Projekt „Kunstwerkstatt“ von Seiten der Bersenbrücker Gemeinnützigen Werkstätten betreut, fasst zusammen: „Der neue Standort birgt viele Möglichkeiten für unsere Künstler noch stärker ins Licht der Öffentlichkeit zu treten und in Form ihrer Werke das nach außen zu transportieren, was sie bewegt. Zudem sind wir sehr gespannt, ob die neuen Räumlichkeiten auch Auswirkungen auf die Kunst, die dort entsteht, haben werden.“

Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück Abteilung Kommunikation Tel: 05439-9449-25 Email: kommunikation@hph-bsb.de www.hph-bsb.de