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Karl-Heinz Schnebel neuer Vorstandsvorsitzender der HpH

29.02.2016

Die Heilpädadogische Hilfe Bersenbrück hat einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Karl-Heinz Schnebel löst, turnusgemäß, den bis zum Januar 2016 amtierenden HpH Vorstands-Vorsitzenden Josef Heile ab.

Bereits seit 25 Jahren leitet Karl-Heinz Schnebel an der Vorstandsspitze der HpH die Geschicke des inzwischen zum Unternehmen gewachsenen Verbundes. Zweimal führte er den Vorstand in dieser Zeit als Vorstandsvorsitzender durch bewegte Perioden.

Stets bedarfsorientiert und zukunftsbezogen entwickelte sich die HpH erfolgsorientiert weiter. „Innerhalb der vergangenen fast 50 Jahre haben wir hier in Bersenbrück aus der Notwendigkeit sozialgebotener Bedarfe ein facettenreiches Hilfsangebot geschaffen“, betont Karl-Heinz Schnebel. Mit einer auf die Spitze gestellten Pyramide vergleichbar sei das HpH-Angebot kontinuierlich erweitert worden. „In der Mitte der Pyramide erkannten wir, dass wir alles auf breitere Füße stellen müssen“.

Aus diesem Grund seien, so Schnebel weiter, Neustrukturen geschaffen worden. Ausgehend von dem Verein für Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück seien GmbHs und GgmbHs als Führungsgesellschaften gegründet worden. Um langfristig tragfähigere, wirtschaftliche Grundlagen zu schaffen, werden sie in Form von Tochtergesellschaften unterhalten.“ Analog dazu seien Modellprojekte gegründet und bedarfsorientiert neue Betreuungseinheiten geschaffen worden. „Zu keinem Zeitpunkt haben wir uns hinter bestehenden Rahmenbedingungen versteckt“, betont der HpH-Vorstandsvorsitzende. Stets seien notwendige Entwicklungen im Sinne der Menschen mit Beeinträchtigungen mutig vorangetrieben worden.

Modifiziert seien heute allerdings die Vorzeichen der innovativen Strategien. Während der Gesamtentwicklung in der Vergangenheit bedarfsorientierte Notwendigkeiten zugrunde lagen, diktierten inzwischen zunehmend mehr betriebswirtschaftliche Zwänge die Entscheidungen des Vorstandes und der Gesellschafterversammlung. Doch auch hierbei folge die HpH ihrer kontinuierlich gepflegten Philosophie: „Im HpH-Verbund werden wirtschaftlich schwächere Unternehmen von stärkeren Bereichen mitgetragen“, unterstreicht Karl-Heinz Schnebel und vermittelt Sicherheit. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen sich nicht um die Arbeitsplätze sorgen. Deshalb ist uns die Kontinuität der Arbeitsplätze besonders wichtig.“

Stets käme den engagierten HpH-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an vielen Stellen des pädagogischen Unternehmens eine besondere Verantwortung zu. „Wir arbeiten auf der Grundlage unserer Leitlinien und sind damit ebenso unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wie auch den Klienten verpflichtet“, stellt der HpH-Vorstandsvorsitzende deutlich heraus. Gerade vor dem Hintergrund neuer tariflicher Rahmenrichtlinien müssten sozialverträgliche Kompromisse gefunden werden. Abgesehen davon seien in Zukunft auch Kompromisslösungen mit den Kostenträgern und vielfältigen Partnern in den Kommunen unerlässlich. Gemessen an neuen Gesetzesvorgaben und umfangreich veränderten Rahmenbedingungen wachsen die Herausforderungen an die HpH. Dennoch bewahrt der HpH-Vorstandsvorsitzende, Karl-Heinz Schnebel, einen optimistischen Blick in die Zukunft: „Wir stehen für eine stabile Entwicklung und planen unsere Schritte mit Weitsicht“.

Text und Bild: Christine Saemann