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Kinderzentrum im Artland: Feier des 10-jährigen Bestehens

05.05.2015

„Vom Wachsen und Starkwerden- und das Gute zum Blühen bringen“.

Unter diesem Motto stand das Frühlingsfest, zu dem das Kinderzentrum im Artland jüngst einlud. Bevor die Öffentlichkeit am Nachmittag einen abwechslungsreichen Tag der offenen Tür erlebte, eröffneten Einrichtungsleiter Manfred Paukstat und die Leiterin der Kindertagesstätte, Marlies Grote-Waller, am Vormittag eine besondere Feierstunde. Hierzu konnte Manfred Paukstat Mitglieder des KNEIPP- sowie des Fördervereins begrüßen.

Als Ehrengäste wirkten Christian Eilermann vom Kultusministerium aus Hannover, Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe und Bürgermeister Gärtner sowie Vertreter des HpH-Vorstandes, der Geschäftsführung und weitere HpH-Einrichtungsleiter mit, als die Geistlichen Wolfgang Thon-Breuker und Pastoralassistentin Vera Jansen den Vormittag durch einen ganz besonderen ökumenischen Wort-Gottesdienst prägten.

„Was brauchen Kinder zum Wachsen und Starkwerden?’’ , fragte Manfred Paukstat in seiner Begrüßungsrede. Er zitierte neben Goethe (,,Wurzeln und Flügel“) und dem Neurobiologen Gerald Hüther (,,Aufgaben, Vorbilder, Gemeinschaften’’) vor allem auch den Quakenbrücker Psychotherapeuten Eckehard Schiffer. Entwicklungsfreundliche Beziehungen, sinnvolle Teilhabe und ein gutes Selbstwertgefühl seien für ein erfülltes Leben unerlässlich: Deshalb ,,haben wir Naturerfahrungen, künstlerische Aktivitäten und die KNEIPPsche Gesundheitslehre in unseren Kindergartenalltag eingeführt“.

Diesen „kleinen KNEIPP-Stützpunkt“ lobte die Vorsitzende des Quakenbrücker KNEIPP-Vereins, Margrit Diesing-Unger , die zusammen mit ihren Vorstandskolleginnen die Feierstunde begleitete.

Gegen die Bewegungsarmut und zugeschriebenen Entwicklungsbegrenzungen der Kinder wirkten Pastor Wolfgang Thon-Breuker und Pastoralassistentin Vera Jansen: ,,Wir sind in Eurer Mitte und erzählen die Geschichte vom Wachsen und Werden“. Unterstützt von unbefangenen Darstellerinnen und Darstellern aus dem Kinderzentrum im Artland erfüllten sie die Geschichte vom Starkwerden kindgerecht mit geistlichen, gemeinschaftlichen und segensreichen Aspekten. Musikalisch begleitet von Agnessa Bechthold zeigten die Teams des Kinderzentrums im Artland wieder anschaulich ihre Kreativität. Unter der Leitung von Sandra Krone präsentierte sich die Gärtnergruppe rund um Leon. Angeleitet von Susanne Rolvers und Johanna Nordlohne zeigten die Kinder ihren frühlingsleichten Tücher-Tanz, bevor sie mit den Segenswünschen in den großen Kreis zurückkehrten.

„Hier wird sehr anschaulich dokumentiert, welch positive Entwicklung Kinder durch eine kompetente Individualbegleitung machen können“, lobte der Vertreter des Niedersächsischen Kultusministeriums, Christian Eilermann.


Autorin und Foto: Christine Saemann