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Up-date vom 24.3: Notfallbetreuung für Kinder von Eltern die in Bereichen Gesundheit, Altenpflege und Polizei arbeiten

Quellen: Niedersächsische Landesschulbehörde, Landkreis Osnabrück, Samtgemeinde Bersenbrück, HpH

Eltern oder Erziehungsberechtigte, die in bestimmten Berufen arbeiten, können in Landkreis und Stadt Osnabrück eine Notfallbetreuung für ihre Kinder in Anspruch nehmen, während die Schulen und Kindertagesstätten geschlossen sind. 
Dies gilt ausdrücklich nur dann, wenn Eltern oder Erziehungsberechtigte den unten aufgeführten Berufsgruppen angehören.


Für eine Notbetreuung ist es ab sofort ausreichend, wenn ein Elternteil (eine Person) im Bereich der kritischen Infrastruktur, insbesondere im Gesundheitsbereich tätig ist und ohne Notbetreuung an der Ausübung der erforderlichen Berufstätigkeit gehindert wäre!

Diese Ausnahmen sind also sehr eng gefasst und gelten vorerst bis zum 18. April und umfassen ab sofort auch die Osterferien mit Ausnahme vom 10.04.20 – 13.04.20. 

Diese Entscheidungen hat die Niedersächsische Landesregierung aufgrund des Infektionsgeschehens rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 gefällt.
Oberstes Ziel der Schließung von Schulen und Kindertagesstätten ist es, die Ansteckungen über die Kinder zu vermeiden. 
Um auf der anderen Seite aber das Funktionieren der wichtigsten öffentlichen Aufgaben auch in der Krise zu gewährleisten, können einige wenige Berufsgruppen eine Notfallbetreuung ihrer Kinder in Anspruch nehmen. Für den Bereich der Jugendhilfe bezieht sich diese Notfallbetreuung auf alle Angebote in Kindertagesstätten (Krippen, altersübergreifende Gruppen, Kindergartengruppen und integrative Gruppen, Horte und Kooperative Horte) und in der Kindertagespflege.

An den Schulen gibt es eine Notfallbetreuung für die Klassen 1 bis 8 in der Zeit von 8 bis 13 Uhr. Ohne Fahrdienst, ohne Mittagessen (Anm. d. Red. Gesamtregelung für Schule und Kinderzentren in der HpH)
Die Notfallbetreuung darf nur von folgenden Berufsgruppen in Anspruch genommen werden:

•    Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich, pflegerischen Bereich (Altenhilfe, stationäre Eingliederungshilfe, stationäre Jugendhilfe)
•    Beschäftigte im Bereich der Polizei, des Rettungsdienstes, des Katastrophenschutzes und der Feuerwehr
•    Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Jugendvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbaren Bereichen.

Zusätzlich können Erziehungsberechtigte von Kita- und Schulkindern die Notfallbetreuung in Anspruch nehmen, wenn sie zur Berufsgruppe der Beschäftigten zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen gehören.

Folgendes Verfahren ist vorgesehen: Es dürfen nur die Kinder von Erziehungsberechtigten betreut werden, die unter die oben genannten Berufsgruppen fallen. Damit geprüft werden kann, ob ein Anspruch besteht, gibt es die folgenden Formblätter:

Formblatt zur Nutzung für betroffene Eltern der Paul-Moor-Schule
Formblatt zur Nutzung für betroffene Eltern der HpH-Kinderzentren (Quelle: Samtgemeinde Bersenbrück)

Das jeweilige Formblatt ist zwingend auszufüllen – für die Schule wie auch für die Kita. Die Einrichtungsleitung ist dafür verantwortlich, vor Betreuungsbeginn festzustellen, ob für das Kind oder die Kinder die Voraussetzungen für die Notbetreuung vorliegen. Nur wenn die Voraussetzungen bejaht werden, kann eine Betreuung erfolgen.

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