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Teilhabe am sozialen, gesellschaftlichen Leben

Die Autismus-Spektrum-Störung (z.B. Frühkindlicher Autismus oder Asperger-Syndrom) ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung. Eine Diagnosestellung erfolgt durch Fachärzte nach den Kriterien der ICD-10. Auffälligkeiten zeigen sich zumeist bereits in den ersten Lebensjahren.

Betroffene Menschen haben häufig Probleme in der sozialen Kontaktgestaltung, sind in ihren Möglichkeiten zu kommunizieren eingeschränkt und oftmals unflexibel im Denken und Handeln. Es ist schwierig für sie, Informationen aus ihrer Umgebung zu deuten und ihr Verhalten darauf abzustimmen. Deshalb kann es zu Verhaltensweisen kommen, die für andere „sonderbar“ erscheinen und es können sich Verhaltens-, Motivations-, und Lernprobleme zeigen. Die Informationsverarbeitungsstörung führt jedoch  auch zu besonderen „autistischen Fähigkeiten“.

Autismus ist unabhängig von gesellschaftlichen oder kulturellen Hintergründen und umfasst ein breites Intelligenzspektrum. Bis zu 25 von 10.000 Menschen werden weltweit von Fachärzten diagnostiziert. 

In der UN-Behindertenrechtskommission wird Teilhabe, Mitwirkung und Befähigung  aller Menschen angestrebt. Inzwischen besuchen z.B. immer mehr Schüler mit Autismus Regeleinrichtungen, werden als Erwachsene auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt und erfahren mehr Verständnis und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Wir unterstützen durch unsere vernetzte Arbeitsweise die Teilhabe unserer Klienten und sehen den Transfer der Therapieinhalte in die Lebensbereiche als notwendig an.