Ihr Weg in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis

Die Maßnahme "Unterstützte Beschäftigung" ist eine 24-monatige berufliche Orientierungs- und Qualifizierungsphase, die in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes stattfindet. Ziel ist die Erlangung eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisses. Die Maßnahme kommt für diejenigen Menschen mit Behinderung in Frage, deren Leistungsfähigkeit zu hoch für die Werkstatt für behinderte Menschen ist, deren behinderungsbedingte Einschränkungen jedoch auch keine Ausbildungsfähigkeit oder Vermittlungsmöglichkeit ohne vorherige Orientierung und Qualifizierung erwarten lassen.

Diese Maßnahme gliedert sich in drei Phasen:

• Feststellung des individuellen Unterstützungsbedarfs, Akquise grundsätzlich geeigneter Arbeitsplätze, betriebliche Erprobung (Einstiegsphase)

• Unterstützte Einarbeitung und Qualifizierung zur Schaffung eines passenden Arbeitsplatzes (Qualifizierungsphase)

• Festigung des Arbeitsplatzes mit dem Ziel einer dauerhaften Beschäftigung im Betrieb (Stabilisierungsphase) Für die Teilnahme ist eine Zuweisung des zuständigen Rehabilitationsträgers erforderlich.

Dies ist in der Regel - bei Schulabgänger/innen stets - die Berufsberatung Reha/SB der Agentur für Arbeit.