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Bramscher Bahnhof

Der Bramscher Bahnhof bietet über 30 Menschen mit Beeinträchtigung einen Arbeitsplatz – viele der Beschäftigungsmöglichkeiten gehen über die übliche Arbeit in der Werkstatt hinaus. Das Besondere am Bramscher Bahnhof ist, dass alle Bereiche, die dort sind, in sehr engem Austausch miteinander stehen. Sowohl Beschäftigte als auch Mitarbeiter*innen haben aufgrund der Überschaubarkeit des Teams viele Gelegenheiten sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten einzubringen. Das fördert Vertrauen, einen regen Austausch und ein tiefes Verständnis für einander.

 


Bramsche.
Meine City, meine Stadt!

Das Team des Bramscher Bahnhofs und des Wohnhauses an der Bahnhofstraße haben zusammen einen Bramsche-Song geschrieben, aufgenommen und den passenden Video-Clip gedreht.

Einfach mal reinschauen! Macht Lust und Laune auf den Sommer!

Wollt ihr mehr darüber erfahren? Hier geht es zum Pressetext.

 


Aktuelles rund um den Bramscher Bahnhof

Über 40 Schüler*innen beim Zukunftstag bei der HpH

Gestern fand der bundesweite Aktionstag Girls' Day und Boys' Day statt, bei dem Schüler*innen der Klassen 5 bis 10 Einblicke in „noch“ typische…

Ein neues E-Lastenrad bringt viele Nutzungsmöglichkeiten - Metropolregion Nordwest und Landkreis Osnabrück fördern E-Lastenrad für die Stadt Bramsche

Für die Menschen in der Stadt Bramsche gibt es jetzt noch mehr nachhaltige

Mobilität: Die Stadt hat ein E-Lastenrad bekommen, das die…

Von sich und der Welt erzählen - Inklusive Theatergruppe „Die Glücksritter“ blickt mit einem Abschlussfilm zurück auf sechs Jahre Theaterkunst

​​​​​​​Gute Abschlüsse sind wichtig. Ob auf der Theaterbühne, im Kino oder im wahren Leben – immer dann, wenn man viel Herzblut in etwas gesteckt hat,…


Anfahrt und Öffnungszeiten

Bahnhofstraße 7
49565 Bramsche

Mo – Do: 8.00 – 16.00 Uhr,
freitags von 8.00 – 14.30 Uhr
Kontakt

Frank Fissmann
Teamkoordinator Bramscher Bahnhof

­­Tel. 05461 70859 - 21
f.fissmann@remove-this.hph-bsb.de


Kiosk

Der Kiosk übernimmt die Verpflegung von Reisenden und Gästen, die sich in der Umgebung des Bramscher Bahnhofs aufhalten. Ob heiße und kalte Getränke, belegte Backwaren, Süssigkeiten oder Eis – hier gibt es alles, um sich für eine kurze oder längere Zugfahrt zu rüsten. Eine weitere Aufgabe der hier Tätigen ist das Erstellen von Catering für Firmen und Privathaushalte.
 


Raum 1

In den unteren Räumlichkeiten, in denen früher die Bahnhofsgaststätte untergebracht war, arbeiten Menschen, die in ihren Erlebnis- und Wahrnehmungsfähigkeiten stark eingeschränkt sind und einen hohen Förderbedarf haben. Die Schaffung eines passenden Arbeitsplatzes ist bei ihnen als allumfassend zu sehen, es geht um die Entwicklung eines „zweiten Lebensraumes“, der den Menschen die Chance bietet, sich zu entfalten und weitere Kompetenzen zu entwickeln.

Ziel ist, dass die Beschäftigten dieses Bereichs am Stadtleben teilhaben und Kontakt zu Einwohnern, Kollegen und Kunden in normalen Alltagssituationen bekommen. Arbeitsaufträge, die übernommen werden könnten, sind z.B. Aufgaben im Bereich Catering, das Verteilen von Flyern in der Innenstadt, ein Besuch-Service in Seniorenheimen oder die Erstellung von Eigenprodukten, die in den Sinn & Spiel Läden in Bramsche und Bersenbrück verkauft werden. 


Kunstwerkstatt

Die Kunstwerkstatt ermöglicht Menschen mit Beeinträchtigung künstlerisch zu arbeiten, ihre künstlerischen Begabungen zu entdecken und kreative Fähigkeiten auszubilden.

Das Atelier liegt im Bramscher Bahnhof, die Passanten können das Geschehen beobachten und sich auch selbst beteiligen. Neben dem freien künstlerischen Arbeiten sind Workshops zu ausgewählten Themen  und künstlerischen Techniken ein wichtiger Teil der Atelierarbeit. Durchgeführt werden gemeinsame Kunstangebote ebenso wie Ausstellungen mit Arbeiten aus der Kunstwerkstatt  und Workshops, wie z.B. regelmäßige Graffiti Workshops Die Einbindung von regionalen Kooperationspartnern ist möglich und auch ausdrücklich erwünscht.

Die Grundlage der Kunstwerkstatt ist das Initiieren künstlerischer Prozesse. Verschiedene Themen und Techniken werden ausprobiert. Jeder Künstler hat die Möglichkeit, seinen Stil zu finden und eine eigene Form und Farbensprache zu entwickeln. Hier können sie sich entdecken und zeigen, dass sie ein großes künstlerisches Potential und interessante Talente haben. Jede/r kann und darf ein eigenes Profil entwickeln, sich selbstbestimmt erleben und eine künstlerische Identität aufbauen.

Neben der Möglichkeit hier Kunstwerke zu kaufen, haben Sie auch die Möglichkeit im Rahmen von „Art Rent“ Kunstwerke zu mieten.
 


Geschenkideen aus dem Bramscher Bahnhof

Für alle, die Freunden der Familie oder Bekannten mit einem persönlichen Geschenk eine Freude machen möchten, ist der Bramscher Bahnhof eine gute Anlaufstelle. 
Diese Ideen setzen wir bereits um:

  • Individuelle Übertragung von Fotos, Bildern und Sprüchen auf Holz
  • Individuelle und kreative Gestaltung von Verpackungen
  • Fertigung von repräsentativen, charakterisierenden Werbegeschenken
  • Außergewöhnliche Gestaltung von Grußkarten, Geschenkkarten oder Hochzeitskarten
  • Wunschorientierte und kundenbezogene Zusammenarbeit zur Produktherstellung

Bei der Umsetzung Ihrer individuellen Wünsche berät Sie gerne persönlich vor Ort oder telefonisch Herr Urbach. Tel.: 05461-7085927 

 

Zur Bildergalerie unserer Geschenkideen

Unseren Produktflyer finden Sie in unseren Download-Bereich

 



Theatergruppe „Die Glücksritter“

Seit 2015 gibt es sie, die Theatergruppe „Glücksritter“. In dem Ensemble spielen Beschäftigte und Mitarbeiter*innen gemeinsam mit den Theaterpädagogen Liane Kirchhoff, Heidi Vollprecht und Matthias Caspari von der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück (twp) Theater. Das Projekt, das jeweils auf die Dauer von drei Jahren angelegt ist und von der Aktion Mensch gefördert wird, läuft bereits in der zweiten Runde.

Bei den Proben, die zweimal wöchentlich in der kreativen Umgebung des Bramscher Bahnhofs stattfinden, improvisieren die Schauspieler*innen zu vorgegebenen Themen, spielen kleine Szenen miteinander, erarbeiten Figuren und Choreografien. Wer ihnen dabei zuschaut, erlebt das große Engagement und auch die Anstrengung, die das Spielen für die elf Glücksritter manchmal bedeutet – Theaterspielen ist Arbeit.  Die Themen, die sich die Glücksritter stellen und die sie gemeinsam auf die Bühne bringen, liefert ihr Alltag, ihr Leben.

Ob und wie die Teilnehmenden durch eine Beeinträchtigung gehandicapt sind, spielt bei den Glücksrittern keine Rolle. Denn das Wesentliche der künstlerischen Arbeit besteht nicht zuletzt darin, die jeweils eigenen Ausdrucksmittel des Einzelnen zu finden, sie zu entfalten und zu nutzen.

Zur Bildergalerie der Glücksritter

Flyer aktueller Produktionen finden Sie in unserem Download-Bereich

"Von sich und der Welt erzählen"

Die Inklusive Theatergruppe „Die Glücksritter“ der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück (HpH) blickt mit einem Abschlussfilm zurück auf sechs Jahre Theaterkunst

Gute Abschlüsse sind wichtig. Ob auf der Theaterbühne, im Kino oder im wahren Leben – immer dann, wenn man viel Herzblut in etwas gesteckt hat, sollte dies zu einem guten Abschluss führen.  Die inklusive Theatergruppe „Die Glücksritter“ gestaltet den (vorläufigen) Schlusspunkt ihres Projektes mit einem Kurzfilm. Sie blicken darin zurück auf sechs Jahre gemeinsame Theaterarbeit. 

Gestartet hatte die HpH im Jahr 2015 mit einem ersten Aufruf in ihrer Werkstatt, wer Lust hätte, sich an einer inklusiven Theatergruppe zu beteiligen. Mit der Umsetzung des von Aktion Mensch geförderten Projektes wurde die tpw - theaterpädagogische werkstatt osnabrück betraut.  Die Institution ist sehr erfahren auf dem Gebiet der theaterpädagogischen Arbeit. Wie sich die Gruppe unter der Leitung der Theaterpädagog*innen Heidi Vollprecht, Matthias Caspari und Liane Kirchhoff und mit Unterstützung des Heilerziehungspflegers Christian Vox jedoch entwickeln wird, welche Themen sie hervorbringt, welche Ideen für die Umsetzung, welche Erfahrungen sie im persönlichen Ausdruck und im spielerischen Können gewinnen werden– all das war Teil einer Reise, die die Beteiligten gemeinsam erleben durften. 

Nun, da die Förderperiode des Projektes ausgelaufen ist, wurde ein Abschlussfilm produziert, der von diesen Erlebnissen erzählt. Er blickt hinter die Kulissen der gemeinsam entwickelten Theaterarbeit, er erzählt von den Begegnungen innerhalb der Gruppe und von den Kooperationen mit interessierten Gästen. Er gewährt dem Zuseher Einblicke darin, wie die Stücke der Glücksritter entstehen, welche Kraft der Einsatz von Bildern entwickeln kann und was es eigentlich bedeutet, Körper-, Stimm-, und Sprechübungen durchzuführen. Vor allem aber berichtet der Film darüber, was in der Kunst und in der Gesellschaft noch viel häufiger stattfinden sollte, nämlich, dass nicht über Menschen mit Beeinträchtigung gesprochen wird, sondern dass sie von sich selber und der Welt erzählen.

Entstanden ist mit dem Film ein liebevoll gestalteter Rückblick, der davon erzählt, was es bedeutet, neben der täglichen Werkstattarbeit zwei Mal wöchentlich Theater zu gestalten. Kunst, die es im Laufe der Jahre immer geschafft hat, das Rampenlicht zu erblicken und wertvolle Arbeit zu einem guten Abschluss zu bringen. 

Eine Auswahl an Produktionen der Glücksritter und der Abschlussfilm „Von sich und der Welt erzählen“ findet sich auf dieser Seite. 

„Ich bin ein Glückspilz!“

Die inklusive Theatergruppe der HpH präsentiert den Kurzfilm „Hans im Glück“

Manchmal wird aus einer Einschränkung eine glückliche Fügung und es entsteht dabei etwas Neues. Diese Erfahrung haben die Glücksritter gemacht. Die inklusive Theatergruppe der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück (HpH) konnte im vergangenen Jahr nicht in Präsenz, sondern nur online proben. Demzufolge entstand auch ein Online-Theaterstück in Form eines Kurzfilmes. 

Erzählt wird die Geschichte von „Hans im Glück“, frei nach Jacob und Wilhelm Grimm. Hans arbeitete sieben Jahre lang treu in einem Unternehmen, als er die Sehnsucht verspürt, etwas Neues kennenzulernen. Für seine gute Arbeit erhält er einen großen Klumpen Gold und zieht damit raus in die Welt. Dort kommt er immer wieder in Berührung mit neuen Begehrlichkeiten. Da Hans, wie er selbst sagt, „ein echter Glückspilz“ ist, weil er immer genau das bekommt, was er sich wünscht und gerade braucht, versteht er es meisterlich, seinen Lohn stets gegen neue Schätze einzutauschen. Doch immer, wenn sich diese für Hans nach kurzer Zeit doch nicht als ganz so großartig erweisen, wartet eine weitere Tauschgelegenheit schon an der nächsten Ecke auf ihn. Welchen weltlichen Wert dieses Objekt hat, ist für Hans nicht wichtig. Er entscheidet sich immer für den Tausch, weil er spürt, dass dies gerade das ist, was er braucht. Selbst als er am Schluss mit leeren Händen dasteht, ist er unendlich glücklich. Denn so ganz ohne Verpflichtungen und Bindungen fühlt er sich „von aller Last frei und unendlich leicht.“

Nicht nur die Moral von der Geschichte ist in ihrer Schlichtheit ergreifend, auch die Machart des Films ist gerade durch die reduzierten Möglichkeiten, die vorhanden waren, etwas ganz Besonderes. Die Schauspieler gehen wahrlich auf in ihren Rollen, mal sind sie herzerfrischend komisch, mal deftig und derb, mal nachdenklich und berührend. Und das alles zeigen sie vor einem kleinen dunklen Kasten, der Kamera und Publikum zugleich ist – dem Computer, mit dem per Videokonferenz die Sequenzen gedreht wurden. Die Hintergründe sind schlicht gehalten, dafür geben sich die Requisiten umso origineller. Ergänzt werden die Bühnenbilder der Szenen durch fantasievolle Skizzen und Zeichnungen der HpH-Kunstwerkstatt aus dem Bramscher Bahnhof.

Die Idee, Konzeption und Umsetzung der Online-Proben sowie die Produktion des Kurzfilmes haben Heidi Vollprecht und Matthias Caspari von der tpw theaterpädagogischen werkstatt in Osnabrück übernommen. Die beiden erfahrenen Theaterpädagogen haben damit erneut unter Beweis gestellt, dass die Entwicklung von schauspielerischen Fähigkeiten, die effektvolle Inszenierung von Episoden und deren professionelle Zusammenführung mit Hilfe des Mediums Film in großen Teilen als Online Kooperation stattfinden kann. Das wichtige dabei ist eine Vision, Können und Vertrauen.

Ein sehenswertes Stück Kunst, das sich mit viel Witz und Charme der Suche nach dem Glück nähert.

Die Glücksritter und das Glück

Die inklusive Theatergruppe der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück fängt kleine Glücksmomente in Filmsequenzen ein

Glücklich sein wollen wir alle! Doch was ist es, was uns glücklich macht? Ist es ein schickes Auto? Ein ordentlicher Garten? Ein gut erzogenes und treues Haustier? Gerade in den vergangenen Monaten, in denen alle viel zuhause waren, hatte man Zeit, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Und die Antwort ist bei vielen verblüffend einfach ausgefallen. Denn auch wenn es nichts Neues ist, sind es wirklich oft die kleinen Dinge, die uns glücklich machen. Mein Kind zu umarmen, ein leckeres Stück Kuchen, das frisch gezapfte Bier auf dem Schützenfest oder einfach die Zeit zu haben, ein Bild zu malen. Das kann so glücklich machen, dass es andere gleich auf den ersten Blick erkennen können.

Die inklusive Theatergruppe der HpH „Die Glücksritter“ hat sich selbst von ihrem Namen inspirieren lassen und sich im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Theaterarbeit und Online-Proben auf die Suche nach Spielarten des Glücks gemacht: Woran erkenne ich glückliche Menschen? Was könnte es sein, dass sie glücklich macht? Und wann spürt man selber Glück? Schon in der Vorfreude, wenn man mittendrin steckt, oder beim Erinnern an glückliche Augenblicke? 


Weitere Informationen zum Bramscher Bahnhof

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