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Neue Perspektiven für Menschen mit erworbenen neurologischen Schädigungen

Im beruflichen Rehabilitationszentrum der Reha Aktiv in Bersenbrück werden Menschen mit erworbenen neurologischen Schädigungen individuell gefördert und auf die Praxis des Arbeitslebens vorbereitet. Ziel ist eine erfolgreiche Eingliederung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, in Beruf, Schule, Ausbildung oder Studium.



Über uns

In unsere Einrichtungen kommen Menschen im erwerbsfähigen Alter, die nach einem Unfall oder einem neurologischen Krankheitsprozess unter den Folgen einer hirnorganischen Schädigung leiden. Beispiele hierfür sind:

  • Schädelhirntrauma
  • Hirninfarkt und -blutung
  • Cerebraler Hypoxie
  • SAB (Subarachnoidalblutungen)
  • Neubildungen am Gehirn
  • Entzündliche Erkrankungen des Gehirns und seiner Häute sowie andere neurologische Erkrankungen
  • Epilepsien

Die Reha-Aktiv bildet einen Teil der neurologischen Versorgungskette. Wir bieten einen möglichst nahtlosen Übergang von der Klinik zurück in den Beruf und in die Gesellschaft. Ziel ist der Erhalt des bestehenden Beschäftigungsverhältnisses und damit die Rückkehr auf den bisherigen Arbeitsplatz oder die gemeinsame Entwicklung von Perspektiven für Menschen, die sich beruflich umorientieren wollen oder müssen.

Menschen, die nach einem Aufenthalt in einer medizinischen Rehabilitationsklinik der Phasen B/C weiterhin einen erhöhten Pflege- und Förderbedarf haben, werden im Neurologischen Pflegezentrum der HpH in Badbergen individuell betreut, gefördert und gepflegt.


Anfahrt und Öffnungszeiten

Albert-Einstein-Straße 
49593 Bersenbrück

Mo-Do 8.00 Uhr – 16.00 Uhr,
freitags von 8.00 -14.30 Uhr
Kontakt

Volker Meinberg
Einrichtungsleitung

­­Tel. 05439 60949-25
meinberg@remove-this.hph-bsb.de


Unsere Vorgehensweise

Auf der Grundlage einer differenzierten Diagnostik erheben wir die  Anforderungen an den künftigen Arbeitsplatz und entwickeln gemeinsame berufliche und persönliche Ziele. In individuell ausgewählten Berufsfeldern werden die geistigen, emotionalen und körperlichen Fähigkeiten der Rehabilitanden nachhaltig gefördert. Hier kann die Arbeitsfähigkeit aktiv erprobt und weiterentwickelt werden.

Zudem werden in geeigneten Berufsfeldern betriebliche Praktika durchgeführt, um realistische Erfahrungen im Arbeitsleben zu sammeln. Hierzu verfügen wir über vielfältige Kontakte zu Firmen und Institutionen unterschiedlicher Arbeitsfelder und Branchen. Die Rehabilitanden und Arbeitgeber werden von unseren Fachkräften intensiv begleitet und betreut. Bei Bedarf und nach individueller Absprache mit dem Kostenträger können weitere arbeitsvermittelnde Dienste in Anspruch genommen werden.


Unsere Arbeits- und Berufsbereiche

Gewerblich-technischer Bereich

  • Holzverarbeitung
  • Metallverarbeitung

Dienstleistung

  • Hauswirtschaft, Lehrküche und Service

Kaufmännischer Bereich

  • Büro, Kaufmännisch-verwaltender Bereich

Praktika in Betrieben und Institutionen des allgemeinen Arbeitsmarktes

  • Orientierungspraktika
  • Belastungspraktika
  • Integrationspraktika

Integrative, unterstützende Maßnahmen

Den Erfolg der beruflichen Rehabilitation sichern wir durch eine enge, abgestimmte Zusammenarbeit aller beteiligten Fachkräfte.

Neben der berufspädagogischen Arbeitsförderung bieten wir weitere integrative Fördermaßnahmen und Standards:

  • Neuropsychologische Diagnostik und Therapie, Berufseignungsdiagnostik, Fahreignungsdiagnostik
  • Sozialpädagogische Begleitung
  • Psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung
  • Allgemein- und fachärztliche Betreuung
  • Weitere flankierende Maßnahmen wie Logopädie, Physiotherapie, Ergotherapie, u. a.
  • Kooperation mit neurologischer Facharztpraxis
  • Mitgliedschaft im Netzwerk Epilepsie und Arbeit

Modulare Rehabilitation

Unsere Module der beruflichen Rehabilitation können sowohl separat als auch aufeinander abgestimmt erfolgen. 

Die Dauer und Durchführung der einzelnen Module sind abhängig vom Rehabilitationsverlauf. Nach Absprache mit dem Kostenträger können wir diese variabel gestalten.

In unserem Downloadbereich erfahren sie mehr über unsere einzelnen Module


Erhöhter Betreuungsbedarf

Für Rehabilitanden mit noch deutlichen Beeinträchtigungen im körperlichen, neuropsychologischen und psychosozialen Bereich bieten wir eine Rehabilitation mit erhöhtem Förder- und Betreuungsangebot an.

Um das Ziel der Eingliederung auf den ersten Arbeitsmarkt bzw. in die Schule oder Ausbildung zu erreichen, ist bei diesen Rehabilitanden eine spezielle, zeitlich längere und intensivere Förderung notwendig.

Neben dem Einsatz in den Arbeits- und Berufsbereichen sowie den integrativen Bestandteilen der Rehabilitation umfasst dieses Angebot zusätzlich:

  • Neuropädagogik
  • Arbeitstherapie
  • Begleitende psychosoziale Betreuung
  • Alltagsbewältigungstraining

Wohnen

Zur Unterstützung eines eigenständigen und aktiven Lebens außerhalb des Arbeitsalltags erhalten die Rehabilitanden ein pädagogisch begleitetes Wohnangebot. Während der beruflichen Rehabilitation besteht die Möglichkeit, in modern ausgestatteten Einzelappartements im Stadtzentrum von Bersenbrück zu wohnen.

Die zentrale Lage der Einrichtungen fördert die Wiedereingliederung der Rehabilitanden in reale Arbeits- und Lebensfelder.


Hinweise zur Aufnahme

Die Aufnahme erfolgt über:

  • die zuständigen Rehabilitationsberater der Rentenversicherungen, Agentur für Arbeit, Unfallversicherungsträger, Haftpflichtversicherungen
  • gegebenenfalls Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
  • hier finden Sie den Antrag auf Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben der Deutschen Rentenversicherung: G100 und G130

Vor der Aufnahme empfehlen wir ein persönliches Gespräch und einen Besuch in unserer Einrichtung. 

Sie haben Fragen? Wir beraten und informieren Sie gerne. Rufen Sie uns unverbindlich an.

Volker Meinberg, Einrichtungsleitung. Telefon 05439 60949-25 oder meinberg@hph-bsb.de


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