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Von der Schule in die Arbeitswelt

Der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt gehört zu einschneidenden Statuswechseln junger Menschen. Die Jugendlichen werden bereits ab der Oberstufe auf die berufliche Eingliederung vorbereitet. Im theoretischen Unterricht führen Bildungsinhalte zu Arbeits- und Berufsfeldern in die Thematik ein. Hospitationstage in den Bersenbrücker Gemeinnützige Werkstätten GmbH, Besichtigungen in Firmen sowie Entwicklungstage in den Berufsbildenden Schulen runden das Bild ab.

In der Abschlussstufe lernen die Schüler verschiedene berufliche Tätigkeiten in Modulform kennen. Schwerpunktmäßig sind es die Bereiche Hauswirtschaft, Gastronomie, Holztechnik und Bautechnik. Das Bildungssystem ist angelehnt an die Bildungsinhalte der anderen Ausbildungsbereiche der Berufsbildenden Schulen aber dem individuellen Leistungsniveau angepasst.

Berufsorientierung
Berufsorientierung

Im Rahmen der Berufswegeplanung werden die Fähigkeiten und Neigungen des Einzelnen ermittelt. Schwerpunktmäßig werden Selbständigkeit und Eigenverantwortung gefördert und arbeitsmarktrelevante Fähigkeiten und Kenntnisse erprobt und entwickelt.

Die Ausrichtung auf die Arbeits- und Berufswelt innerhalb der Ober- und Abschlussstufe ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, sich frühzeitig mit einem neuen Lebensabschnitt auseinander zu setzen und den für sich geeigneten Berufsweg zu suchen. Die „Ausbildungszeit“ und die Intensität der beruflichen Bildung werden entscheidend verbessert. Durch die Verknüpfung der Bildungssysteme wird eine effektive Ausbildungszeit von 5 Jahren erreicht, was den Lernfähigkeiten der Menschen mit erhöhtem Förderbedarf entspricht.