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Haus An der Möhringsburg

Das Haus An der Möhringsburg ist eine Wohn- und Arbeitsstätte für erwachsene Menschen mit geistiger Beeinträchtigung und schwerwiegenden Entwicklungs- und Verhaltensstörungen. Schwerpunktmäßig wohnen hier Menschen aus dem autistischen Spektrum, vorwiegend mit der Diagnose „frühkindlicher Autismus“. Wir möchten allen Bewohnern ein sinnerfülltes und weitestgehend selbstbestimmtes Leben ermöglichen – unter der Berücksichtigung individueller Bedürfnisse und Fähigkeiten.

Integriert in das Gelände ist auch eine kleine Arbeitsstätte der Bersenbrücker Gemeinnützigen Werkstätten mit entsprechenden Arbeits- und Betreuungsplätzen. Die alltäglichen Arbeiten (z.B. Verpackungs- und Sortierarbeiten, Holzbearbeitung, Hauswirtschaft) sowie die Beschäftigungs- und Therapieangebote bieten neben den Förderaspekten feste Strukturelemente im Tagesablauf.
 


Kontakt

Eva Kröger
Einrichtungsleitung Haus An der Möhringsburg
(Besondere Wohnform)

Tel. 05433 / 91 467 40
e.kroeger@hph-bsb.de

Anfahrt

An der Möhringsburg 4
49635 Badbergen


Wie sind die Wohngruppen ausgestattet?

Das Haus bietet Wohnplatz für 18 Personen – aufgeteilt in drei getrennte Wohngruppen. 

Jeder Bewohner hat ein Einzelzimmer (ca. 14qm). Ein Duschbad teilen sich je 2 Personen. Die Wohngruppen verfügen über eigene Gemeinschaftsräume wie Küche, Ess- und Wohnzimmer.

Daneben gibt es gruppenübergreifende Räume (Snoezelenraum, Ruheräume, Pflegebäder) und ein ausgedehntes Außengelände (ca. 5.000 qm), das viel Platz für Aktivitäten und Ruhemöglichkeiten bietet.

Das gemütliche Wohnzimmer und der Garten, der über ausgedehnte Grünflächen verfügt, werden gemeinsam genutzt.

Wie gestaltet sich die Versorgung der Bewohner*innen?

In jeder Wohngruppe sind immer ein bis zwei Gruppenbetreuer vor Ort, die helfen, wenn es nötig ist - auch nachts. Wenn es gewünscht wird, begleiten sie die Bewohner z.B. zum Arzt, zum Frisör oder beim Spazierengehen. Zudem unterstützen sie bei Tätigkeiten wie Waschen, Kochen und Einkaufen. Die Bewohner*innen einer Wohngruppe helfen im Haushalt mit. Sie kaufen ein, kochen gemeinsam und halten ihr Zimmer selbst in Ordnung.

Wichtig ist uns zudem, dass sich die Bewohnr*innen ein gesundes und aktives soziales Umfeld aufbauen, mitunter, um ihre emotionale und psychische Entwicklung zu fördern. Dazu gehört die Unterstützung bei der Auswahl der Freizeitgestaltung, bei der Kommunikation und auch bei der Teilnahme am religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben.

Die Pflege der Bewohner*innen enthält die Grundpflege und die einfache Behandlungspflege.

Wie werden die Bewohner*innen gefördert?

Zu unseren pädagogischen Aufgaben zählen die Förderung der sozialen Kompetenzen, der Kommunikationsfähigkeit und des Wahrnehmungs- und Informationsvermögens zur Erweiterung des Handlungsspektrums unserer Bewohner*innen.

Wir pflegen einen heilpädagogischen Umgang mit Verhaltensbesonderheiten, ebenfalls zum Einsatz kommen Stukturierungshilfen wie der TEACCH-Ansatz sowie Verhaltenstherapeutische Ansätze. Wir unterstützen unsere Bewohner*innen bei der Basisversorgung und in der alltäglichen Lebensführung sowie bei der Gesundheitsförderung. Weitere wichtige Aspekte unserer pädagogischen Arbeit sind Angehörigen- und Elternarbeit sowie die Orientierung am Gemeinwesen. Dazu zählen z.B. auf Wunsch Besuche der Kirche oder der örtlichen Vereine.

Welche Freizeitaktivitäten werden in den Besonderen Wohnformen unternommen?

Um die lebenspraktischen und sozialintegrativen Fähigkeiten unserer Bewohner*innen weiter zu entwickeln, bieten wir zahlreiche Aktivitäten zur Freizeitgestaltung an. Ziel ist es, die Orientierung im direkten Umfeld, in der Nachbarschaft und im gesamten Sozialraum zu fördern.

Zur gemeinsamen Freizeitgestaltung zählen z.B. Wanderungen, Spiele, Sport, Musik, Ausflüge oder auch Reiten. Hinzu kommen auf Wunsch Gottesdienstbesuche und die Teilnahme an örtlichen Vereinen.


Sie möchten beraten werden?

Fachdienst Wohnen

Der Fachdienst Wohnen berät Menschen, die auf der Suche nach einer passenden Wohnform für sich sind.

  • Sie werden darin unterstützt, sich mit ihren Wünschen und Zielen auseinanderzusetzen 
  • Ihnen wird geholfen, Ihren Willen auch ausdrücken zu können. 
  • Wenn es in die Umsetzung geht, hat der Fachdienst alle beteiligten Akteure gut im Blick. 
  • Er koordiniert die Kontaktaufnahme sowie die Schritte, die zu gehen sind.

Frau Elschen und Frau Scholüke
Tel. 05439 60298-94
fachdienst-wohnen@remove-this.hph-bsb.de

Beratungsstelle

Die Beratungsstelle kann sie in unterschiedlichen Belangen unterstützen. Sie ist kostenlos, unverbindlich und absolut vertraulich.

  • Wir beraten Sie in sozialrechtlichen Angelegenheiten
  • Wir leisten Unterstützung bei Antragstellungen
  • Wir zeigen unterschiedliche Hilfs- und Unterstützungsangebote auf
  • Wir leisten Unterstützung bei der Kontaktaufnahme zu Institutionen und Ämtern
  • Wir vermitteln an gewünschte Einrichtungen 
  • Wir stellen den Kontakt her zur Entwicklungspsychologischen Beratung und offenen Sprachberatung der HpH

Frau Nietfeld
Tel. 05439 60298-88
beratungsstelle@remove-this.hph-bsb.de


Weitere Informationen

Flyer und Materialien zum Download

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