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Individuelle Förderung der jungen Bewohner

Gemeinsam mit dem Landkreis Osnabrück möchten wir mit dem Modellprojekt „CampHus“ im Bereich der Eingliederungshilfe eine Wohnform für Kinder und Jugendliche schaffen, die sich zielgenau mit der individuellen Förderung der Bewohner auseinandersetzt.

Drei Zielvereinbarungen stehen im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit

  • Die Jugendlichen sollen befähigt werden, nach ihrem Auszug aus dem CampHus in eine weitestgehend eigenständige Wohnform zu wechseln oder auf dem ersten Arbeitsmarkt beschäftigt werden zu können. Zur Erreichung dieser Ziele wird eine Vielzahl von Bereichen erarbeitet. Neben der Haushaltsführung, Umgang mit Geld und Strukturierung des Tagesablaufes, stehen soziale Anbindungen im Fokus.

  • Praktika auf dem ersten Arbeitsmarkt werden nach persönlichen Interessen gesucht und eng begleitet.

  • Es wird an einer Normalisierung der Eltern-Kind-Beziehung und die Rückführung in die Familie gearbeitet. Eine intensive Arbeit mit den Kindern und ihren Eltern soll ermöglichen, dass ein gemeinsames Leben wieder stattfinden kann. Das Erleben und Erlernen von Strukturen seitens der Bewohner, wird schrittweise in die Familien übertragen. Zudem wird gemeinsam mit den Eltern ein unterstützendes Netzwerk installiert, welches nach der Rückführung weiterhin genutzt werden kann.
Leben in Gemeinschaft – CampHus
Leben in Gemeinschaft – CampHus

Regelmäßig finden Gespräche zwischen den Vertragspartnern, den Klienten und Eltern statt, um gesteckte Ziele zu evaluieren und neu zu formulieren. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der inklusiven und partizipierenden Arbeit mit den Klienten.