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Unterstützung im Alltag

Die Wohnassistenz bietet  Unterstützung für Menschen mit geistiger Behinderung oder einer psychischen Erkrankung. Je nach dem Bedarf des zu Betreuenden können sich folgende Aufgabenfelder für den/die Wohnbetreuer ergeben:

  • Unterstützung bei der Wohnungssuche und bei der Einrichtung der Wohnung sowie der Wohnungsausstattung.
  • Unterstützung bei der eigenverantwortlichen Organisation und Führung des Haushaltes. Hierzu gehören die Planung der Einkäufe, Erstellen von Einkaufslisten, Einkaufen, Unterstützung/ Anleitung  bei der Sauberhaltung der Wohnung.
  • Hilfe mit Rat und Tat, wenn es um Arztbesuche oder die Gesundheitspflege geht.
  • Unterstützung beim Aufbau und bei der Pflege von sozialen Kontakten und bei der Gestaltung der Freizeit.
  • Hilfe bei der persönlichen Lebensplanung und auch bei der Bewältigung von Problemen und Lebenskrisen.

Für die finanzielle Übernahme dieser Leistung ist in der Regel der örtliche Sozialhilfeträger (regional: der Landkreis Osnabrück) zuständig.

Bedingung ist, dass das Vermögen oder das Einkommen unter der Freigrenze liegt. Ansonsten müssen die Kosten selbst übernommen werden. Es werden derzeit maximal sechs Stunden pro Woche genehmigt, durchschnittlich sind es zwei bis drei Stunden pro Woche.

Wer also ernsthaft überlegt oder sich schon entschieden hat, in eine eigene Wohnung zu ziehen, kann sich im Büro der  Wohnassistenz melden, um einen Termin für ein Informationsgespräch zu vereinbaren. Im persönlichen Gespräch (ggf. mit Betreuer/in oder Freund/in) werden alle Fragen und weitere Schritte geklärt.