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Immer an der Seite der Patienten

Britta Wolf-Beyer ist Pflegehilfskraft im NPZ

Die Pflegehilfskraft ist oft die erste Person, die hilfsbedürftige Menschen in Einrichtungen wie Alten- oder Pflegeheimen sehen, wenn sie aufwachen und die letzte Person, die sie sehen, bevor sie einschlafen. Die Tätigkeiten, die Pflegehilfskräfte jeden Tag übernehmen, sind sehr vielfältig. Britta Wolf-Beyer arbeitet im Neurologischen Pflegezentrum (NPZ) in Badbergen und beschreibt aus erster Hand, wie sich ihre Arbeit gestaltet.

Interdisziplinäres Team begegnet unterschiedlichen Bedürfnissen
„Wir bauen hier ein enges Verhältnis zu den Bewohnern auf. Hier ist jeder so unterschiedlich wie die Bedürfnisse und trotzdem können wir ganz schnell einschätzen, wie es den Bewohnern geht.“ Britta Wolf-Beyer arbeitet seit 2008 im NPZ der HpH. Nach ihrer einjährigen Ausbildung zur Pflegehilfskraft hat sie in der Einrichtung angefangen und ist seither fester Bestandteil eines bunten Teams aus Pflegefachkräften und anderen Pflegehilfskräften, die mit kooperierenden Ärzten und Therapeuten zusammenarbeiten. 

Abwechslungsreicher Alltag
Ihr Alltag ist eine Kombination aus Pflege- und Hauswirtschaftstätigkeiten. „Wir sind jeden Tag für die Bedürfnisse der Bewohner da. Wir kümmern uns einerseits um die Pflege der Bewohner – das kann die Hilfestellung beim Waschen und Anziehen sein, bis zur Versorgung durch Lebensmittel und Getränken – andererseits sind wir auch für die Zubereitung und Bereitstellung der Mahlzeiten sowie für hauswirtschaftliche Tätigkeiten verantwortlich.“ Zudem kümmern wir uns um die Tagesgestaltung (Betreuung, Beschäftigung) der Bewohner. 

„Spannend finde ich das unterschiedliche Klientel. Hier leben Menschen von 30 bis 60 Jahren zusammen die aus verschiedenen Gründen mit unterschiedlichen Bedürfnissen hier wohnen. Die besondere Beziehung zu den Bewohnern, die manchmal nur aus kleinen Gesten und Mimik besteht, hat etwas ganz Eigenes, Fragiles. Wir begleiten sie in ihren Fortschritten und manchmal sind diese sogar so groß, dass sie wieder zuhause wohnen können. Das sind ganz emotionale Momente, die man mit nichts vergleichen kann.“