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Neue Herausforderungen im bunt-gemischten Team

Jörg Rode ist Pflegefachkraft im NPZ

„Unsere Arbeit funktioniert nur im Team“, sagt Jörg Rode, Pflegefachkraft im NPZ. „Nur, wenn die Ärzte und Therapeuten, mit denen wir zusammenarbeiten, sich gut mit den Pflegefachkräften und Hilfskräften vernetzen, können wir den besonderen und individuellen Bedürfnissen der Bewohner gerecht werden.“

Im Neurologischen Pflegezentrum werden Menschen individuell betreut, gefördert und gepflegt, die nach einem Aufenthalt in einer medizinischen Rehabilitationsklinik der Phasen B/C weiterhin einen erhöhten speziellen Pflege- und Förderbedarf haben. 

Anspruchsvolle Aufgaben und hoher Personalschlüssel
Jörg Rode, hat nach seiner Ausbildung als Altenpfleger zunächst lange in einem klassischen Altenpflegeheim gearbeitet. Beatmungsgeräten und Magensonden ist er vorher noch nicht begegnet. „Die Aufgaben hier sind vielseitiger und anspruchsvoller als in der reinen Altenpflege. Dafür haben wir hier sehr viel mehr Zeit mit den Bewohnern. Das bedeutet, dass wir die Menschen, die uns ihr Leben anvertrauen, besser kennen lernen können.“ Das liegt vor allem am hohen Personalschlüssel in den Einrichtungen der HpH. Pro Station sind mindestens zwei Fachkräfte und eine Hilfskraft anwesend, zusätzlich wurde 2016 ein Tagesdienst geschaffen, der zusätzlich zum Schichtdienst vor Ort ist. Auf diese Weise arbeiten die Pflegefachkräfte intensiv mit den Bewohnern und untereinander daran, die individuellen Fähigkeiten zu verbessern. Die unterschiedlichen Hintergründe der Fachkräfte erweitern und bereichern den Alltag zusätzlich.

Chancen für Quereinsteiger
„Es gibt viele berufliche Zugänge zur Pflegefachkraft. Die einen kommen aus der Krankenpflege, andere aus der Heilerziehungspflege und wieder andere, so wie ich, kommen aus der Altenpflege.“ Bevor Jörg Rode zur Pflege gekommen ist, hat er Maler und Lackierer gelernt. Erst durch den Zivildienst kam er mit der Pflege in Berührung: „Und da bin ich einfach hängengeblieben. Mir hat es immer Spaß gemacht mit Menschen zu arbeiten und einen Unterschied in deren Leben zu machen. Als Pflegefachkraft ist man nicht nur für das körperliche Wohl zuständig, sondern ist auch Freund, gibt Hinweise und hört auch einfach zu. Egal wie die Bewohner sich ausdrücken können – das schafft ihnen Mut und Zugang zu unserer Welt.“ Als Pflegefachkraft hat man verschiedene Möglichkeiten sich fachlich weiterzubilden oder zu spezialisieren. Jörg Rode hat eine Zusatzausbildung zum Wohnbereichsleiter gemacht und ist beim NPZ als stellvertretende Pflegedienstleitung aktiv.

„Wir tragen hier die Verantwortung für viele Menschen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Was uns die Bewohner, die sich teilweise fast gar nicht ausdrücken können, mit kleinen Gesten zurückgeben, kann man mit nichts vergleichen.“