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Werkstatt in Aktion

04.12.2018

HpH-Adventsbasar kam auch bei schlechtem Wetter gut an

Zu den Traditionen der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück gehört seit Jahrzehnten der Adventsbasar, der alljährlich am ersten Adventssonntag in den Räumen der Bersenbrücker Gemeinnützigen Werkstätten stattfindet.

Bereits um 11 Uhr öffneten sich die Pforten des Hauses an der Robert-Bosch-Straße, in der die Veranstaltung wettergeschützt im Trockenen stattfand. Viele Besucher nutzen das Angebot, in der kulinarischen Ecke ihr Mittagessen einzunehmen, im Speisesaal an der Kaffeetafel teilzunehmen oder an den Ständen, die im ganzen Haus verteilt waren, die ein oder andere Leckerei zu verzehren. An den verschiedensten Ständen, die sowohl von HpH-Mitarbeitern wie auch von externen Ausstellern besetzt waren, wechselten viele weihnachtliche Handarbeiten die Besitzer.

Neben der Tombola, bei der es ein von Fahrrad Paulsen ein gespendetes Fahrrad als Hauptpreis zu gewinnen gab, waren zudem verschiedene Mitmachaktionen im Angebot, die unter dem Motto „Werkstatt in Aktion“ veranstaltet wurden: In der Metallwerkstatt wurden individuelle Namensschilder an CNC-Fräsmaschinen hergestellt, in der Kunstwerkstatt wurden künstlerische Talente für kleine wie auch große Kinder entdeckt, in der Tischlerei werden Holzsterne gebastelt, in der Turnhalle gab es ein Sportangebot und im Förderbereich konnten sich die Besucher individuelle Taschen bedrucken.

Obwohl der Adventsbasar mittlerweile seit mehr als 25 Jahren veranstaltet wird, ist er aktueller denn je. Der gesetzlich verankerte Inklusionsgedanke, der Menschen mit Behinderung Normalität verschafft, fordert die Betreiber von Sondereinrichtungen nicht nur auf, behinderte Menschen in die Mitte der Gesellschaft zu bringen. Für diejenigen Personen mit Behinderung, die diesen Weg aufgrund ihrer Behinderung nicht, noch nicht oder nicht wieder gehen können ist es wichtig, die Gesellschaft -und somit Normalität- „ins Haus zu holen“. Das ist mit der Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder gelungen.

Text und Bilder: Martin Heimbrock