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Pflegefachkräfte arbeiten bei uns in bunt gemischten Teams

„Unsere Arbeit funktioniert nur im Team“, sagt Anja Böning, Pflegedienstleitung im NPZ. „Den besonderen und individuellen Bedürfnissen unserer Bewohner*innen werden wir gerecht, indem wir interdisziplinär mit Ärzten und Therapeuten zusammenarbeiten. Sie sind mit den Pflegefachkräften und Hilfskräften vernetzt – da gibt es wirklich gutes Miteinander auf Augenhöhe.“

Im Neurologischen Pflegezentrum arbeiten die Pflegefachkräfte in der umfangreichen Pflege und Betreuung der Bewohnenden. Es geht im Rahmen der Rehabilitation darum, Menschen individuell zu betreuen zu fördern und zu pflegen.  Die Patienten haben meist einen erlittenen Hirnschaden und haben nach einem Aufenthalt in einer medizinischen Rehabilitationsklinik der Phasen B/C weiterhin einen erhöhten speziellen Pflege- und Förderbedarf zum Teil handelt es sich um Bewohnende mit dem Bedarf für außerklinische Intensivpflege.

Der Weg zur Pflegefachkraft im NPZ

Viele der Mitarbeitenden sind Pflegefachkraft und haben vorher im klassischen Altenpflegeheim oder Krankenhaus gearbeitet. Im NPZ kommen häufig Trachealkanülenmanagement, Ernährungssonden und auch Heimbeatmungsgeräte zum Einsatz  –  eine entspannte Einarbeitung über vier Wochen ist für Neueinsteiger in diesem Bereich selbstverständlich: „Die Aufgaben hier sind vielseitiger als in der reinen Altenpflege, so bekomme ich es zurückgemeldet von meinem Team“, sagt Anja Böning. „Dafür haben hier die Pflegefachkräfte sehr viel mehr Zeit mit den Bewohner*innen. Das bedeutet, dass wir die Menschen, die uns ihr Leben anvertrauen, besser kennen lernen können.“ Das liegt vor allem am hohen Personalschlüssel aufgrund der hohen Pflegegrade und der Spezialisierung der Einrichtung.

Pro Pflegewohnbereich sind mindestens 4 Pflegekräfte anwesend, zusätzlich wurde ein Tagesdienst eingerichtet, der sich um die Betreuung und Versorgung (z.B. Vorbereitung der Mahlzeiten) kümmert. Durch den hohen Pflegefachkraftschlüssel sind überwiegend Pflegekräfte mit einer dreijährigen Ausbildung im Dienst. Auf diese Weise arbeiten die Pflegefachkräfte intensiv mit den Bewohner*innen und untereinander daran, die individuellen Fähigkeiten zu verbessern. Einblicke in physiotherapeutische, logopädische oder ergotherapeutische Therapien und der Austausch mit Angehörigen gehören dazu.

Welche Aufgaben übernehmen Pflegefachkräfte?

Ausgebildete Pflegefachkräfte sind verantwortlich für die Ausführung sogenannter „vorbehaltener pflegerischer Aufgaben“. Das sind fachlich anspruchsvoller Aufgaben, die nur von ihnen zu erfüllen sind. Dazu zählen beispielsweise die Erhebung und Feststellung des persönlichen Pflegebedarfs des zu pflegenden Menschen, die Wundversorgung, die Medikamentenverabreichung, die Organisation der für die Pflege notwendigen Aufgaben und die Qualitätssicherung.

FAQ – Neurologisches Pflegezentrum Badbergen

Was ist das Neurologische Pflegezentrum Badbergen?

Das Neurologische Pflegezentrum Möhringsburg (NPZ) in Badbergen ist eine Einrichtung für die neurologische Langzeitrehabilitation (Phase F). Hier werden 40 Erwachsene ab 18 Jahren mit erworbenen Hirnschädigungen individuell, aktivierend und interdisziplinär gepflegt, begleitet und gefördert.
Das NPZ Badbergen besteht seit 2008.

Welche Menschen werden im NPZ betreut?

Betreut werden Erwachsene ab 18 Jahren mit ausgeprägten neurologischen Schädigungen, z. B. nach:

  • Schlaganfällen und anderen zerebralen Gefäßerkrankungen
  • Sauerstoffmangel (z. B. nach Herz-Kreislauf-Stillstand)
  • Traumatischen Ereignissen (Unfallfolgen)
  • Entzündlichen Erkrankungen (z. B. Enzephalitis, Polyradikulitis)
  • Tumorerkrankungen des zentralen Nervensystems

Welches Pflegekonzept wird verfolgt?

Die Versorgung erfolgt bewohnerorientiert und fallbezogen im Sinne eines Case-Managements, angelehnt an wissenschaftlich anerkannte Pflegemodelle.

Wie ist die Einrichtung aufgebaut?

Das NPZ erstreckt sich über zwei Etagen mit lichtdurchfluteten Fluren, großen Wohnküchen und angrenzenden Wintergärten, in denen ein Großteil des Alltags stattfindet. Die Einrichtung verfügt über 40 großzügig eingerichtete Einzelzimmer.

Außerdem:

  • Großzügige Pflegebäder mit modernen Hilfsmitteln
  • Büros für Dokumentation auf jeder Etage
  • Gartenpavillon und weitläufige Gartenanlage mit altem Baumbestand

Was macht das NPZ Badbergen besonders?

  • Die familiäre Atmosphäre unserer Einrichtung: „Nicht nur ein Haus, sondern ein Zuhause“.
    Ruhige, ländliche Lage im Artland, Parkplätze vor dem Haus, Anbindung an den Bahnhof Quakenbrück
  • Historische Umgebung mit Fachwerk und touristischem Flair
  • Regelmäßige Feste und Veranstaltungen (z. B. Schützenfest)
  • Aktive Alltagsgestaltung (Ausflüge, Zeitung lesen, Gesellschaftsspiele…, generationsübergreifender Kontakt, z.B. sind wir Ausbildungsstätte der HpH zum Pflegefachmann/-frau))

Wie viele Mitarbeitende arbeiten im NPZ?

In der Pflege sind rund 85 Mitarbeitende beschäftigt. Das Team ist altersgemischt (Durchschnittsalter ca. 40 Jahre) und international. Vom Auszubildenden bis zur erfahrenen Pflegefachkraft sind alle Erfahrungsstufen vertreten.

Wie wird im Team gearbeitet?

Es wird in Zweier-Teams gearbeitet, mit hoher Kollegialität, gegenseitiger Unterstützung und einer offenen Fehlerkultur nach dem Modell der „neuen Autorität“. Aufgrund des hohen Personalschlüssels ist rückenschonendes Arbeiten Standard bei uns.

Wie läuft die Einarbeitung ab?

Neue Mitarbeitende werden etwa vier Wochen zusätzlich im Dienstplan eingeplant und haben feste Ansprechpartner*innen. Die Einarbeitung erfolgt im individuellen Tempo.

Gibt es Fort- und Weiterbildungen?

Ja, interne und externe Fortbildungen sind möglich. Zusätzlich stehen Online-Fortbildungen zur Verfügung, die als Arbeitszeit angerechnet werden. Wünsche werden berücksichtigt, Kosten übernommen und Freistellungen gewährt.

Wie ist das Schichtsystem organisiert?

Es gibt eine 5-Tage-Woche im 3-Schicht-System mit mehreren Dauernachtwachen ohne Rufbereitschaft.

  • Frühdienst: 6:00–13:30 Uhr
  • Spätdienst: 13:00–20:30 Uhr
  • Nachtdienst: 20:15–6:15 Uhr

Wie viele Nächte werden gearbeitet?

Maximal drei Nächte pro Monat, nur auf Nachfrage.

Wann steht der Dienstplan fest?

Der Soll-Dienstplan steht zwei Monate im Voraus fest. Frei-Wünsche können über ein Wünschebuch eingebracht werden.

Wie wird bezahlt?

Die Vergütung erfolgt nach dem TVöD mit unbefristeten Arbeitsverträgen.
Überstunden: Auszahlung oder Freizeitausgleich ist beides möglich

  • Einspringprämie bei kurzfristigen Einspringen 100 Euro werktags
    und 120 Euro am Wochenende und an Feiertagen.
  • Zulagen gem. TVöD, bei Vollzeit (39 Stunden), bei Teilzeit entsprechend anteilig:
    • Pflegezulagen: 137,96 € brutto + 25,00 € brutto
    • Schichtzulage: 100,00 € brutto (nur bei Einsätzen im Früh- und Spätdienst. Bei Einsätzen nur in der Nacht, wird keine Schichtzulage gezahlt).
  • Neben dem laufenden Entgelt werden im Monatsversatz die Zuschläge für den Einsatz an Samstagen, Sonntagen, Feiertagen und Nachtarbeit, sowie ggf. die Wechselschichtzulage gezahlt.

 Gehaltsspanne: P7 Brutto 3510 ~ 4305 Euro
 

Welche Benefits gibt es?

  • Überdurchschnittlicher Personalschlüssel
  • Weihnachtsgeld, Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen
  • Urlaubstage: gem. TVöD 30 Urlaubstage (ab 2027 31 Urlaubstage), bei einer 5-Tage-Woche im Kalenderjahr, zuzüglich Zusatzurlaub max. 3 Tage, bei regelmäßigem Einsatz im Schichtdienst (früh und spät).
  • Wir unterstützen beim Aufbau einer zusätzlichen Altersversorgung und bei der Absicherung einer etwaigen Berufsunfähigkeit ohne Gesundheitsprüfung. Durch die Zusammenarbeit mit einem Finanzdienstleister speziell für Mitarbeitende der Wohlfahrtspflege und des Gesundheitswesens haben wir die Möglichkeit, besondere Rahmenvereinbarungen zu nutzen, die für Privatpersonen in dieser Form nicht erhältlich sind.
  • LOB-Sonderzahlungen
  • Hansefit & BusinessBike
  • Oasen-Pausen: Massagen durch Physiotherapie-Sessel vor Ort
  • Zeitwertkonto
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Familienfreundlicher Arbeitgeber (zertifiziert)

Wo liegt das NPZ Badbergen?

Das NPZ liegt ruhig und dennoch zentral in Badbergen (südliches Niedersachsen), ca. 500 m von der Ortsmitte entfernt.

  • Bushaltestelle fußläufig (ca. 5 Minuten)
  • Gute Anbindung an B 68 und A 1
  • Ausreichend Parkplätze direkt vor der Einrichtung

Ist Hospitation möglich?

Ja, ein Kennenlernen und Hospitieren ist unkompliziert möglich.

Welche Voraussetzungen müssen Bewerber erfüllen?

  • Abgeschlossene 3-jährige Ausbildung (Pflegefachkraft oder HEP)
  • Führerschein erforderlich

Pflegefachkraft als Quereinsteiger werden

„Es gibt viele berufliche Zugänge zur Pflegefachkraft. Die einen kommen aus der Krankenpflege, andere aus der Heilerziehungspflege und wieder andere, so wie ich, kommen aus der Altenpflege.“ Bevor Jörg Rode Plfegefachkraft wurde,  hat er Maler und Lackierer gelernt. Erst durch den Zivildienst kam er mit der Pflege in Berührung: „Und da bin ich einfach hängengeblieben. Mir hat es immer Spaß gemacht mit Menschen zu arbeiten und einen Unterschied in deren Leben zu machen. Als Pflegefachkraft ist man nicht nur für das körperliche Wohl zuständig, sondern ist auch Freund, gibt Hinweise und hört auch einfach zu. Egal wie die Bewohner*innen sich ausdrücken können – das schafft ihnen Mut und Zugang zu unserer Welt.“ Als Pflegefachkraft hat man verschiedene Möglichkeiten sich fachlich weiterzubilden oder zu spezialisieren. Jörg Rode hat eine Zusatzausbildung zum Wohnbereichsleiter gemacht und ist beim NPZ als stellvertretende Pflegedienstleitung aktiv.

„Wir tragen hier die Verantwortung für viele Menschen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Was uns die Bewohner, die sich teilweise fast gar nicht ausdrücken können, mit kleinen Gesten zurückgeben, kann man mit nichts vergleichen.“ 

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