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Die HpH ist seit 2017 familienfreundlicher Arbeitgeber

Flexibel auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen eingehen

Das Familienbündnis der Region Osnabrück zeichnet seit 2017 Unternehmen mit dem Prädikat „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ aus. Grundlage hierfür ist ein Kriterienkatalog, anhand dessen interessierte Unternehmen das Gremium darüber informieren, welche Möglichkeiten sie ihren Mitarbeiter*innen bieten, damit eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleistet werden kann. 

Im letzten Jahr hat sich das Interview stark um das Thema Corona gedreht. Auch wenn die Pandemie leider noch nicht beendet ist, wollen wir im diesjährigen Interview eher auf die Themen fokussieren, die eine gewisse Allgemeingültigkeit haben. Denn Familienfreundlichkeit ist ein Aspekt, der für junge Familien immer aktuell ist. 


Interview mit Ralf Küthe-Zur-Lienen

Januar 2022
Wir sprachen mit Prokuristen Ralf Küthe-Zur-Lienen über dieses Thema: 

HpH-Presse:
Herr Küthe-Zur-Lienen, wenn Sie die Familienfreundlichkeit in der HpH mit drei Begriffen beschreiben sollten, für welche würden Sie sich entscheiden und warum?

Ralf Küthe-Zur-Lienen:
Ich würde mich für die Begriffe „Individuelle Lösungen“, „Verlässlichkeit“ und „Umsicht“ entscheiden.

Der Begriff „Individuelle Lösungen“ steht für unsere Bereitschaft, auf verschiedene familiäre Situationen Rücksicht zu nehmen und flexible Arbeitszeitmodelle anzubieten. Wir haben unterschiedliche Teilzeitmodelle und wir verfügen über knapp 40 Einrichtungen und Angebote, die alle verschiedene Möglichkeiten bieten, bei uns tätig zu sein. Der Arbeitsalltag in einer Kita ist ein ganz anderer als im Bereich Wohnen. Ein*e Heilerziehungspfleger*in zum Beispiel hat unterschiedliche Optionen, für welchen Bereich und welche Einrichtung er/sie sich entscheidet. 

Den Begriff Verlässlichkeit habe ich gewählt, weil wir engagierte*n Mitarbeiter*innen eine gute Sicherheit bieten können. Allerdings ist Verlässlichkeit keine Einbahnstraße. Um eine gleichbleibende Qualität in unseren Einrichtungen bieten zu können, brauchen wir natürlich auch Mitarbeiter*innen, auf die wir uns verlassen können. Wie so oft im Leben, besteht hier ein fein ausbalanciertes Gleichgewicht aus Geben und Nehmen. 

Auch der Begriff „Umsicht“ richtet sich gleichermaßen an uns als Arbeitgeber und an unsere Mitarbeiter*innen. Wir arbeiten in allen Bereichen in Teams, das heißt, dass man bei allen Entscheidungen, die man trifft, ein ganzes System im Blick behalten muss. Für unsere Kolleg*innen bedeutet das, dass sie Wünsche, die sie in Bezug auf eine flexible Arbeitszeitgestaltung haben, zunächst mit dem eigenen Team abklären müssen. Wenn es für alle funktioniert, sind wir als Arbeitgeber sehr kooperativ. 
 

HpH-Presse:
Welche familienfreundlichen Weiterbildungsmöglichkeiten bietet die HpH? 

Ralf Küthe-Zur-Lienen:
Persönliche Entwicklung und kontinuierliche Möglichkeiten zur Weiterbildung ist uns für alle Mitarbeiter*innen wichtig – egal in welchem Arbeitszeitmodell sie arbeiten. Im Rahmen unserer Digitalisierungs-Maßnahmen sind wir gerade dabei, ein E-learning Konzept zu entwickeln und dieses je nach Bedürfnissen unserer Mitarbeiter*innen stetig auszuweiten. So haben unsere Kolleg*innen die Chance, sich dann weiterzubilden, wenn sie gerade die Zeit dazu haben. Das kann auch im Home Office sein, wenn das Kind gerade schläft. Heute ist auf diesem Gebiet der Wissensvermittlung wirklich viel möglich. Wichtig ist uns, dass unsere Mitarbeiter*innen neugierig bleiben und uns auch regelmäßig wissen lassen, was sie für ihre persönliche Weiterentwicklung brauchen. 

HpH-Presse:
Welche Werte sind Ihnen als familienfreundlicher Arbeitgeber zudem wichtig?

Ralf Küthe-Zur-Lienen:
Wir sind uns dessen bewusst, dass wir als Unternehmen eine gesellschaftliche Verantwortung haben. Deshalb machen wir uns nicht nur für die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung stark. Es ist uns zudem wichtig, dass wir als Unternehmen nachhaltig handeln. Wir wissen, dass das viel Genauigkeit erfordert, um hier einen entschlossenen und auch wirksamen Weg zu gehen. Deshalb sind wir noch lange nicht am Ziel. Aber wir haben uns auf den Weg gemacht – denn ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit ist für uns alle wichtig. Wir sitzen schließlich im gleichen Boot und müssen gemeinsam handeln, um unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.


Ausgezeichnet: Familie und Beruf bei der HpH

In der Region Osnabrück bieten zahlreiche Arbeitgeber verschiedenen Maßnahmen und Angebote, um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten. Die Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück ist einer davon.

Kriterien, die unter anderem für das Erteilen des Siegels geprüft wurden, waren:

  • die Flexibilität der Arbeitszeitmodelle,
  • die Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen von Teilzeitkräften,
  • die Qualität des Kontaktes zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer während familienbedingter Freistellungszeiten
  • oder die Angebote zur Unterstützung von pflegenden Mitarbeitern.

Personalleiter Ralf Küthe-Zur-Lienen über die weiteren Perspektiven der Familienfreundlichkeit der HpH: „Wir sind schon gut aufgestellt, wenn es darum geht, unseren Mitarbeiter/innen eine sehr gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu bieten. In Planung sind u.a. noch

  • die Mitgliedschaft bei der betrieblich finanzierten „Notfallbetreuung für Kinder berufstätiger Eltern“ und
  • die Gewährung von bezahltem Sonderurlaub für die Einschulung (1. und 5. Klasse).

Geschäftsführer Guido Uhl ergänzt: „Die Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück wird auch in Zukunft alle möglichen Maßnahmen unterstützen, die zu einer familienfreundlichen Unternehmenskultur beitragen. Wir sind uns bewusst, dass unsere Mitarbeiter/innen, von uns den Rücken frei gehalten bekommen möchten, um neben ihrer Arbeit auch ihren familiären Verpflichtungen nachgehen zu können. Dies ist ein wichtiger Grundstein für die Qualität unserer täglichen Arbeit.

Mehr über die Auszeichnung als familienfreundlichen Arbeitgeber finden Sie hier!

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