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Hallo HpH: Heute stellen wir vor – Jan-Ulrich, Pflege-Student im dualen Studiengang

Mit 26 Jahren steht Jan-Ulrich kurz vor dem Abschluss seines dualen Pflege-Studiums – einer Kombination aus Ausbildung zur Pflegefachkraft am Christlichen Krankenhaus Quakenbrück und dem Studium an der Hochschule Osnabrück.

Der noch recht neue Studiengang verbindet Praxiserfahrung und Pflegekompetenz mit wissenschaftlicher Arbeitsweise.

„Ich habe mich schon früh für soziale Berufe interessiert", sagt Jan. Über seine Geschwister kam er zum Familienunterstützenden Dienst – Freizeit und Reisen der HpH Bersenbrück: „Ich engagiere mich seit 2017 beim FuD, ich begleite Reisen mit Menschen mit Beeinträchtigung oder betreue den KidsTreff und weitere Angebote", berichtet Jan-Ulrich.

Nach dem Abitur am Gymnasium Bersenbrück folgte zunächst ein Bundesfreiwilligendienst beim Technischen Hilfswerk, um verschiedene Berufsfelder auszuprobieren. Schließlich entschied er sich für das duale Pflegestudium in Quakenbrück in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück.

Warum ein duales Pflegestudium?

Für Jan-Ulrich bietet der Studiengang eine spannende Mischung aus drei Lernorten:

  • Praxis im Krankenhaus, in der ambulanten Pflege und in der stationären Altenpflege
  • Hochschule mit wissenschaftlichen Grundlagen
  • Pflegeschule für die berufliche Fachkompetenz

Die drei Bereiche sind nahezu gleichgewichtet. Während der Praxisphasen arbeitet Jan-Ulrich 30 Stunden die Woche in verschiedenen Pflegeeinrichtungen. Während des ganzen Studiums erhält er eine angemessene Ausbildungsvergütung. 

In der Praxiszeit arbeitet Jan-Ulrich 30 Stunden pro Woche, die übrige Zeit ist für Studium und Schule reserviert. „Es gibt Phasen, in denen vieles gleichzeitig zusammenkommt – Praxis, Hausarbeiten, Prüfungen – doch mit gutem Zeitmanagement kriege ich das gut hin. Ich bekomme sogar noch etwas vom normalen Studentenleben mit", sagt er mit einem breiten Lächeln.

Ein Vorteil des dualen Pflegestudiums für ihn:

Die vielfältigen Perspektiven nach dem Abschluss.
Von Pflegewissenschaft über Management bis hin zum Lehramt an berufsbildenden Schulen – der Studiengang öffnet viele Türen. Wer neben der körperlichen Pflege auch analytisch, strukturiert und an Weiterentwicklung interessiert ist, findet hier für ihn „eine perfekte Kombination“.

Sein Praxiseinsatzbei der HpH

Für zwei Wochen war Jan-Ulrich in der Bersenbrücker Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen eingesetzt – im Bereich mit eher einfachen, aber wichtigen Arbeitsaufgaben und direkter Begleitung der Beschäftigten. 

Innerhalb dieser Zeit erhielt er außerdem an drei Tagen Einblicke in die Beratung sowie in Bildungs- und Unterstützungsangebote der HpH und in den psychiatrischen Pflegedienst.

Da er durch sein langjähriges Engagement im FuD bereits viel Erfahrung im Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung mitbrachte, fiel ihm der Einstieg leicht. „Für Personen, die damit noch keine Berührung hatten, sind die ersten Wochen in der Werkstatt ein guter Start, um einen Einblick in den Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen zu bekommen", berichtet er.

Was ihm wichtig ist

Besonders hervorheben möchte Jan-Ulrich die Stärke seines Studiengangs: Die Verbindung aus Praxis und Theorie ermöglicht ihm ein tieferes Verständnis von Pflege und eine bewusstere Haltung im Arbeitsalltag. Die beruflichen Chancen seien hervorragend – und wer pflegerische Arbeit mit akademischer Perspektive verbinden möchte, finde hier für ihn „eine perfekte Kombination".

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Falls ihr mehr über den Studiengang erfahren möchtet, findet ihr weitere Informationen direkt beim Bildungszentrum des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück. https://www.bildungszentrum-ckq.de/ 

Eine Ausbildung in der Pflege ist bei der HpH im NPZ, Standort Badbergen, und beim HpH-Pflegedienst in Bramsche/Bersenbrück möglich.

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