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HpH beteiligt sich an Kundgebung „S.O.S. Sozialstaat“ in Hannover - Knapp 50 Menschen aus den HpH-Einrichtungen demonstrieren für den Erhalt eines starken Sozialstaats

Die Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück (HpH) hat sich gestern gemeinsam mit zahlreichen Verbänden, Gewerkschaften und sozialen Organisationen an der Kundgebung „S.O.S. Sozialstaat“ vor dem Niedersächsischen Landtag in Hannover beteiligt. Als Partnerin des Bündnisses S.O.S. Sozialstaat setzte die HpH mit knapp 50 Mitarbeitenden, Klient*innen sowie Unterstützer*innen ein deutliches Zeichen gegen drohende Kürzungen im Sozialbereich.

Die Kundgebung richtete sich gegen geplante Einschnitte in zentrale Bereiche des Sozialstaats. Das Bündnis fordert unter anderem den Erhalt der Eingliederungshilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, einer verlässlichen Gesundheitsversorgung sowie einer starken Pflege. Anlass der Proteste war die Ministerpräsidentenkonferenz, bei der aus Sicht der Bündnispartner soziale Leistungen nicht zur Disposition gestellt werden dürfen.

Für die HpH steht dabei besonders die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Mittelpunkt. Die Einrichtungen der Eingliederungshilfe leisten täglich einen wichtigen Beitrag dazu, dass Menschen selbstbestimmt leben, arbeiten und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

„Ein starker Sozialstaat ist die Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Chancengerechtigkeit. Menschen mit Beeinträchtigungen dürfen nicht die Leidtragenden von Sparmaßnahmen werden. Deshalb haben wir uns gemeinsam mit vielen weiteren Organisationen an der Kundgebung beteiligt und unsere Stimme erhoben“, erklärt HpH-Geschäftsführer Guido Uhl.

Die Delegation der HpH reiste mit knapp 50 Teilnehmenden nach Hannover. Vor Ort machten sie gemeinsam mit rund 3.000 Demonstrierenden deutlich, dass soziale Sicherheit, Teilhabe und Unterstützung keine freiwilligen Leistungen sind, sondern wesentliche Bestandteile einer solidarischen Gesellschaft.

Als Partnerin des Bündnisses S.O.S. Sozialstaat wird sich die HpH auch künftig für die Interessen von Menschen mit Beeinträchtigungen und den Erhalt einer leistungsfähigen sozialen Infrastruktur einsetzen.

Einen Beitrag von Sat1 Regional über die Demo finden Sie hier.

 

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