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Voller Bahnhof beim Sommerfest in Bramsche

Musik, Tombola und Führungen im Bramscher Bahnhof - „Die Würstchen gehen gut weg“, sagt Alexander Doll, er und Jan Schnieders stehen vor dem Gasgrill am Bramscher Bahnhof und bedienen die Gäste, die sich noch ein spätes Mittagessen gönnen möchten.

Viel geplant hatte das Team um Koordinatorin Cara Hömmen für das Sommerfest – die große Wandelhalle bot den vielen Gästen, Mitarbeitende, Angehörigen von Beschäftigten und Freunden der HpH genug Platz um Kaffee und Kuchen zu genießen. Spätestens bei dem Lied der Musikgruppe „Blachys-Schlager-Group + mehr“ „Polonaise von Blankenese“ hielt es aber keinen mehr auf den Plätzen.

In dem Arbeitsraum, wo sonst Produkte für große Firmen verpackt werden, hatte Karin Mersch, Leitung der Nähwerkstatt Bramscher Bahnhof, ein Programm für Kinder organisiert. Kleine Anhänger aus Holz wurden gebastelt, Bilder gemalt und natürlich durfte die Button-Maschine nicht fehlen!

Ina Boldt, angehende Heilerziehungspflegerin von der BBS Haste, hat die Gelegenheit genutzt um ihrer Mutter ihren Praktikumsplatz vorzustellen. Martina Boldt ist von der Atmosphäre beim Sommerfest im Bramscher Bahnhof begeistert: „Ich kenne hier ja niemanden, aber das Miteinander finde ich sehr schön“, sagt die Lotteranerin.

Gegen 16.30 Uhr kommen nochmal mehrere Familien mit kleinen Kindern zum Fest, die Tombola haben sie knapp verpasst: „Die 150 Lose waren recht zügig weg“, sagt Matthias Weißmann. Der Heilerziehungspfleger nutzt die Atempause und sortiert die Waren in der Auslage des Kiosks für die Gäste nochmal neu. Da, wo sonst auch Beschäftigte Tickets zum Regionalverkehr verkaufen, erwerben heute Besucher Geschenke aus der Produktion der HpH: Kekse, Taschen, Weinglashalter aus Holz oder weitere Produkte der Osnabrücker Landpartie.

Gut besucht sind auch die Führungen, die Cara Hömmen durch die weiteren Arbeitsstätten des Bramscher Bahnhof anbietet. So schließt die Teamkoordinatorin mit einem positiven Fazit: „Ich freue mich über das große Interesse an unserer Einrichtung!“

 Das macht doch jetzt schon Lust auf das nächste Sommerfest in zwei Jahren…

Text+Fotos: Marie-Theres Himstedt

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